Ein bißchen Technik

Die besten Kaffeesorten werden händisch gepflückt. Je schneller die Bohnen nach der Ernte verarbeitet werden, desto höher ist die Qualität. Man unterscheidet zwischen der "trockenen" und der "nassen" Methode der Aufbereitung.

Die "nasse" Aufbereitung

Bei dieser schonenden Methode kommen die Kirschen ins Wasser, wobei die guten absinken, die schlechten obenauf schwimmen. Danach werden sie unter fließendem Wasser durch Walzen und Scheiben zerquetscht, wobei die Bohnen vom Fruchtfleisch getrennt werden. Anhaftende Fruchtfleischreste lösen sich durch Einweichen und Gären. Nach nochmaligem Waschen werden die noch immer von der schützenden Pergamenthaut umschlossenen Bohnen an der Sonne oder in Trocknungsanlagen getrocknet. So fallen die Schalen ab, und es bleiben die reinen Kaffeebohnen übrig. Diese werden nach Größe und Qualität sortiert und in Säcken verpackt. Teilweise wird elektronisch kontrolliert, doch größtenteils entscheidet der Mensch über die Qualität der Kaffeebohne.

Die "trockene" Aufbereitung

Diese als "natürliche" Verarbeitung bezeichnete Methode ist nicht so hochwertig wie die "nasse" Aufbereitung. Die geernteten Früchte werden auf großen Trockenterrassen ausgebreitet oder in speziellen Dörröfen getrocknet. Mit Schälmaschinen wird das getrocknete Fruchtfleisch mit der Haut um den Kern und das Silberhäutchen entfernt. Die Bohnen werden nach Größe sortiert und in Säcken mit 60 Kilogramm Inhalt versandbereit gemacht. Der Rest, auch "Perla" genannt, gelangt gesondert zum Verkauf.

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