Ein bißchen Geschichte

Der Ursprung des Kaffees konnte von den Historikern bis heute nicht eindeutig erforscht werden. Sicher ist nur, daß eine wilde Art der Kaffeepflanze bereits im 13. Jahrhundert in Jemen wuchs. Mönche haben daraus ein Getränk erzeugt, das nicht nur anregend wirkte, sondern auch ihre "Nachtwache" verlängerte. Der sogenannte "arabische Kaffee" verbreitete sich auch bei den Ägyptern und bei den Türken.

In einem Reisebericht des Augsburger Medicus Leonhart Rauwolf, der in den Jahren 1573 bis 1576 den Vorderen Orient bereiste und in Aleppo den Kaffee kennenlernte, ist zu lesen: "Under andern habens ein gut getränck / welliches sie hoch halten / Chaube von jenen genennet / das ist gar nahe wie Dinten so schwartz / unnd in gebresten / sonderlich des Magens / gar dienstlich."

Die Araber und die Türken haben den Kaffee aus dem Mittleren Orient eingeführt. 1615 hat ihn der Venezianer Pietro della Valle nach Venedig gebracht. 1650 erhielt man den ersten Kaffee bereits in Marseille, Amsterdam, Hamburg, Paris und London.

Im 18. Jahrhundert wurden auf der Insel Martinique Plantagen angepflanzt, deren Pflanzen aus den Gewächshäusern von Versailles stammten. 75 Prozent des europäischen Bedarfes an Kaffee deckten zu diesem Zeitpunkt Martinique und die Inseln der kleinen Antillen.

Heute kommt beinahe die gesamte Kaffeeproduktion aus Zentralamerika, den Tropengebieten Südamerikas und Brasilien, das mit seiner Produktion etwa ein Viertel des Weltmarkts von ca. 100 Millionen Säcken pro Jahr abdeckt. Die größten Kaffee-Erzeuger sind: Brasilien, Costa Rica, Kamerun, Kolumbien, Guatemala, Kenia, Mexiko, El Salvador, Indonesien, Elfenbeinküste und Uganda.

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